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Die Welt steckt voller Überraschungen, Kuriositäten und Sensationen. In dieser Rubrik möchten wir genau solche Phänomene aufzeigen. Dabei handelt es sich vielfach um Dinge, die für uns völlig alltäglich sind, bei genauerer Betrachtung aber unerwartete Kenntnisse hervorbringen ... lassen Sie sich überraschen!

 

Schon gewusst ...

 

... wie schwer eine Wolke ist?
Das Gewicht einer Wolke hängt von ihrer Größe und ihrer Dichte ab. Wolken bestehen aus schwebenden Partikeln unterschiedlichster Größe, Form und Zusammensetzung. Überwiegend sind sie jedoch eine Ansammlung von Wassertröpfchen. Eine typische sommerliche Schönwetterwolke, Meteorologen nennen diesen Wolkentypen Cumuluswolken, hat bei einer Ausdehnung von beispielsweise 100 mal 100 Metern und einer Dicke von einem Kilometer etwa ein Gewicht von 5.000 bis 10.000 Kilogramm. Würde man also die Wolke auswringen und das Wasser sammeln, ergäbe das 5.000 bis 10.000 Liter Wasser!
Quelle: www.wissenschaft-im-dialog.de

 

... was sich ändern würde, wenn es den Mond nicht gäbe?
Um es kurz zu sagen: alles! Der Mond hält uns in der Balance indem er die Schwankungen der Erdachse stabilisiert und so das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht. Die Temperaturschwankungen wären beträchtlich und lägen zwischen 0 und 85 Grad. Tote Zonen würden sich ausbilden: die Äquatorregion versänke in ewigem Eis und die Polregionen würden zu Hitzeöfen. Die Kontinente in den heute gemäßigten Breiten wären enormen Temperaturschwankungen zwischen 25 und 45 Grad innerhalb weniger Monate ausgesetzt.
Quelle: www.wissenschaft-im-dialog.de

 

... warum wir Seitenstechen bekommen?
Seitenstiche werden vom Zwerchfell, dem größten Atemmuskel, ausgelöst. Wenn sich das Zwerchfell anspannt, saugt es Luft in unsere Lungen. Beim Laufen benötigen wir eine sehr große Menge Sauerstoff. Zur optimalen Versorgung der Muskeln leitet unser Körper möglichst viel davon in die Beine. Die Folge ist, dass bei zu großer Belastung andere Körperbereiche - und eben auch das Zwerchfell - nicht mehr ausreichend versorgt werden. Das Zwerchfell reagiert auf diesen kurzfristigen Engpass mit dem stechenden Schmerz. Trainierte Läufer leiden seltener an Seitenstechen, da der Sauerstoff im Körper besser verteilt wird.
Quelle: www.wissenschaft-im-dialog.de

 

... warum Gelenke manchmal knacken?
Jedes Gelenk ist in eine Kapsel eingebettet. Die Kapsel selbst ist mit einer Flüssigkeit gefüllt. Diese Flüssigkeit ist verantwortlich dafür, dass das Gelenk bei Bewegung sanft gleitet, und versorgt den Gelenkknorpel mit Nährstoffen. In der Flüssigkeit ist außerdem Gas gelöst. Wird die Kapsel gedehnt, indem man beispielsweise an einem Gelenk zieht, löst sich das Gas aus der Flüssigkeit, entweicht und erzeugt dabei ein knackendes Geräusch.
Quelle: www.wissenschaft-im-dialog.de

 

... wo es die perfekte Stadt gibt?
Im südindischen Auroville wagen 1800 Menschen aus 35 Nationen ein Leben als "Zukunftsmenschen". 730 Inder, 289 Franzosen und 241 Deutsche leben hier - ohne Bargeld und Polizei. Das Konzept einer "universellen Stadt" wurde 1968 auch der UNO präsentiert. Von den geplanten 25 Quadratkilometern Fläche wurden aber erst zehn verwirklicht. Auch die anvisierten 50'000 Einwohner lassen noch auf sich warten.
Quelle: Welt der Wunder / Ausgabe November 2006

 

... warum Schach ein Sport ist?
Das Spiel der Köngie soll ein Sport sein? Wo die Spieler doch nur an einem Tisch sitzen und ab und zu eine Figur verschieben? Ja! Auch wenn bei "normalen" Sportarten vor allem die körperliche Anstrengung ins Auge fällt, so erfüllt Schach doch die wesentlichen Kriterien, die verschiedene Sportbunde in einer Sport-Definition aufgestellt haben. So wird von Spielern gefordert: Das Erlenen der Grundregeln, die Einhaltung von Wettbewerbsbedingungen, der Fairplay-Gedanke, Training, körperliche Fitness, um die stundenlangen Partien durchstehen zu können, Beweglichkeit, Koordination von Auge, Geist und Hand. Auf andere Brettspiele treffen diese Punkte nicht zu. Deshalb hat beispielsweise "Mensch ärgere Dich nicht" als stark vom Glück abhängiges Spiel auch keine Chance, als Sport anerkannt zu werden.
Quelle: P.M. Fragen&Antworten / Ausgabe August 2008

 

... wie schnell ein Gedanke ist?
Blitzdenker oder schwer von Begriff? Die Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) gibt an, wie schnell elektrische Impulse entlang einer Nervenfaser übertragen werden. Die Geschwindigkeit typischer Säugetiernerven liegen zwischen einem und 100 Meter pro Sekunde, oder zwischen 35 und 360 km/h. Der Gedanke "Die Herdplatte ist heiss, ich ziehe meinen Finger lieber zurück" braucht somit etwa eine Drittelsekunde, bis er vom Finger im Kopf angelangt ist und eine Reaktion auslöst. Interessant ist auch: Je höher die Temperatur, desto höher die NLG. Ob man in sommerlicher Umgebung schneller Kreuzworträtsel lösen kann als im Schneetreiben ist allerdings noch nicht nachgewiesen worden.
Quelle: P.M. Fragen&Antworten / Ausgabe August 2008

 

... warum Achselhaare nicht endlos wachsen?
Die Körperbehaarung ist ein Überbleibsel des Fells unserer Vorfahren, der Urmenschen. Wie lange ein Haar wird, hängt von seiner Lebensdauer und Wachstumsgeschwindigkeit ab, was genetisch festgelegt ist. Im Gegensatz zu den Kopfhaaren, die bis zu sechs Jahre alt werden können, bevor sie ausfallen, haben die Körperhaare eine erheblich kürzere Lebenserwartung: Beinhaare fallen bereits nach zwei, Achsel- und Schamhaare nach sechs Monaten aus. Deshalb werden sie nur selten länger als fünf bis sieben Zentimeter. Irgendwie beruhigend, oder?
Quelle: P.M. Fragen&Antworten / Ausgabe August 2008

 

... dass es Frösche regnen kann?
Weltweit gibt es Berichte über Regen, der nicht nur Wasser bringt, sondern auch Frösche, Fische, Schnecken und anderes Getier. Der älteste Text darüber stammt aus dem 2. Jahrhundert; dDer jüngste Augenzeugenbericht über einen Froschregen aus dem Jahr 1969 - da war über dem britischen Städtchen Penn eine wahre Frosch-Sintflug niedergegangen. Erklären kann sich das Phänomen niemand wirklich. Die plausibelste Erklärung: Örtliche Windhosen saugen die Tiere auf und lassen sie an anderer Stelle niederprasseln. Misteriös ist allerdings, dass in vielen Fällen nur eine einzige bestimmte Art von Fröschen, Fischen usw. vom Himmel kommt. Eigentlich sollte ja ein Wirbelsturm eine Vielfalt von Tieren und Pflanzen aufsaugen.
Quelle: P.M. Fragen&Antworten / Ausgabe August 2008

 

... was das Peace-Zeichen wirklich bedeutet? Peace
Das Zeichen, das vermitteln will "ich bin für Frieden und gegen Gewalt" kommt ausgerechnet aus der Welt des Militärs; und zwar aus dem Flaggenalphabet der Marine. Der lange Strich steht für ein D, die zwei Balken bedeuten N. Der englische Stoff-Designer Gerald Holm machte daraus vor genau 50 Jahren ein universelles Symbol. Er suchte nach einem Zeichen für Atomkraktgegner und bastelte aus den Anfangsbuchstaben von "Nuclear Disarmment" (nukleare Abrüstung) ein erfolgreiches Symbol. Es halt also nichts - wie viele annhemen - etwas mit einem Hühnerfuss zu tun.
Quelle: P.M. Fragen&Antworten / Ausgabe August 2008

 

... dass man das Alter an den Augen erkennen kann?
Das Geburtsjahr lässt sich fast exakt an den Augenlinsen ablesen, die sich nach dem ersten Lebensjahr nur noch minimal entwickeln. Das gilt für all jene Menschen, die nach 1960 geboren worden sind. In jenem Jahr stoppten die oberirdischen Kernwaffentests, die Kohlenstoff 14 in der Atmosphäre hinterliessen. Dessen Gehalt nimmt seither stetig ab. Daraus folgt: Je weniger C14 in den Linsenproteinen steckt, desto mehr Zeit ist zwischne 1960 und dem Geburtsjahr vergangen. Spannend, oder?
Quelle: Welt der Wunder / Ausgabe Mai 2008
   
... dass unsere Erde singt?
Unser Planet summt unaufhörlich - alerdings in einem derart tiefen Infraschallbereich von fünf bis sieben Millihertz, dass wir ihn nicht wahrnehmen können. Und das ist auch gut so, denn die so erzeugten 50 verschiedenen Töne, die entstehen und sofort wieder verklingen, sind alles andere als ein Wohlklang. Forscher vermuten den Ursprung des terrestrischen Gesangs in der Atmosphäre. Steigt der Luftdruck, wird die Erde sanft ggedrückt, fällt er, dehnt sie sich ein wenig aus. In jedem Moment wird sie von allen Seiten bearbeitet wie ein von zahlreichen Gummihämmern traktierter Gong.
Quelle: Welt der Wunder / Ausgabe Mai 2008
 
... dass es Organ-Paparazzi gibt?
870'000 Fotos, die Leben retten könnten - und das mithilfe einer Zwei-Zentimeter-Pille! Die Sayaka-Endoskopie-Pille beleuchtet auf ihrem Weg durch acht Meter Darm noch die kleinste Stelle, um ihre 360-Grad-Aufnahme zu machen - Das ist neu. Denn bisherige Videopillen konnten nur in die Richtung filmen, in die sie sich vorwärts bewegten. 50 Milliwatt braucht der Winzling, um seine Kamera zu bedienen - die erhält er drahtlos über Induktionspillen, die der Patient in einer Weste trägt. Die Aufnahmen übermittelt Sayaka sofort kabellos an den PC des Arztes, der Problemzonen bis zu 75-mal vergrössern kann.
Quelle: Welt der Wunder / Ausgabe Mai 2008

 

... wo die höflichsten Menschen leben?
Im Auftrag der Zeitschrift "Reader's Digest" mischten sich im vergangenen Jahr Tester in 35 Grossstädten undercover unters Volk und führten eine Höflichkeitsstudie durch. Sie registrierten, ob man ihnen die Tür aufhält, im Geschäft auch für Mini-Einkäufe ein Danke bekommt, und wie es einem ergeht, wenn man im Menschengewühl eine Mappe mit Papieren fallen lässt. Fazit: Das dickste Fell braucht man in Mumbai- diese indische Stadt belegte den letzten Platz, allgemein finden sich die Metropolen Asiens ausnahmslos am Ende der Skala. Die höflichsten Menschen hingegen leben in New York. Platz 2 belegte Zürich, gefolgt von Toront und auf Rang 4 erscheint Berlin.
Quelle: P.M. Fragen & Antworten / Ausgabe März 2007

 

... warum die Pharaonen künstliche Kinnbärte trugen?
Zahlreiche Abbildungen von altägyptischen Herrschern, wie Tutenchamun, zeigen ein längliches Gebilde unter dem Kinn, den Zeremonialbart, der mit Bändern am Hinterkopf befestigt wurde. Dieser sonderbare Schmuck wurde mit Stoffbahnen gewickelt und hatte eine besondere Bedeutung: Es sollte die Verbindung des Königs zur göttlichen Energie zum zum ewigen Fluss der Lebenskfraft sichtbar machen. In archaischen Gesellschaften war nämlich der Glaube verbreitet, dass Haare auch nach dem Tod weiterwachsen und somit ein Zeichen der Unsterblichkeit sind. Übrigens hat auch die Pharaonin Hatschepsut diesen Kunstbart getragen...
Quelle: P.M. Fragen & Antworten / Ausgabe März 2007
   
... warum wir "dämlich" sagen?
Kommt das Wort "dämlich" wirklich von "Dame"? Sind Damen etwa dumm (und die Herren ihrerseits herrlich)?? Natürlich nicht; wir können getrost Entwarnung geben. Während der Begriff "aufgedonnert" für ein besonders schrilles Styling tatsächlich von "donna" (italienisch: Frau) kommt, leitet sich "dämlich" vom alten Verb "dämelen" ab, was so viel heisst wie: taumeln, besoffen torkeln. Wir können uns die abschliessende Bemerkung nicht verkneifen, dass solche "dämlichen" Entgleisungen seltener den Damen passieren als den herrlichen Männern ...
Quelle: P.M. Fragen & Antworten / Ausgabe März 2007
 
... wer das älteste Lebewesen auf unserer Erde ist?
Der älteste noch lebende Organismus der Erde ist nach einem Bericht des "Sydney Morning Herald" unvorstellbare 10'500 Jahre alt; und zwar handelt es sich um eine Kiefer. Dieser Baum bedeckt mit Wurzelwerk und Trieben eine Fläche von über einem Hektar. Tests mit dem Erbgut haben gezeigt, dass die genetische Struktur der Pflanzenteile völlig identisch ist. Einige Äste sind im Laufe der Jahrhunderte durch Erde überdeckt und zu Wurzeln geworden. Daher nehmen Wissenschaftler an, dass wesentlich ältere Teile unter der Erde zu finden ist. Das Alter wird deshalb auf bis zu 30'000 Jahre geschätzt!
Quelle: www. schulmodell.de
   
... wie die grösste Primzahl aussieht?
George Woltman, Initiator und Leiter des verteilt rechnenden Computergrossprojekts GIMPS (The Great Internet Mersenne Prime Search) bestätigte am 6. Dezember 2001 den Fund einer neuen Primzahl. Die Zahl 2^13466917 -1, die mit 4'053'946 Stellen aufgeschrieben das Telefonbuch einer Grossstadt füllen dürfte.
Quelle: www.schulmodell.de
   

... warum jemand eine "Arschkarte" ziehen kann?
Diese Aussage macht man über jemanden der grosses Pech hat.
Der Ursprung des Ausdrucks kommt aus der Anfangszeit der Fussballübertragungen im Fernsehen, die noch schwarz-weiss waren. Damit nun die Zuschauer erkennen konnten, welche Karte ein Schiedsrichter zog, wurde festgelegt, dass die gelbe Karte in der Brusttasche des Schiedsrichters steckte, die rote Karte hingegen in der Gesässtasche. So wurde alsobei einem Platzverweis die "Arschkarte" gezogen!
Quelle: www.schulmodell.de

   

... dass ein Kamel definitiv nicht durch ein Nadelöhr geht?
"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Himmelreich."
Dieses Bibelzitat beruht wohl auf einem Übersetzungsfehler: Das Wort "gamta" bedeutet soviel wie Seil oder Tau. Anscheinend wurde es verwechselt mit dem Begriff "gamla" (Kamel).
Mit dem Begriff "Seil" macht das Sprichwort wohl auch eher Sinn, dennoch bleibt die Grundaussage glücklicherweise dieselbe!
Quelle: Lexikon der populären Irrtümer von Krämer Trenkler

   

... dass es auf dem Mars eine Montagsdemo gibt?
Eine Montagsdemo kann man künftig auf dem Mars antreffen. Dies hängt jedoch weder mit dem Erstarken des Massentourismus im Weltall noch mit der Entdeckung bislang verborgener „Marsmännchen“ zusammen. Nein, zum Tag der Deutschen Einheit hat die NASA Gesteinsbrocken auf dem Mars Namen gegeben, die sich an Begriffen der Wiedervereinigung orientieren. Neben dem Felsen Montagsdemo, der einen Durchmesser von etwa einem Meter hat, gibt es auch die Gesteinsbrocken Nikolaikirche, Maueröffnung und Wiedervereinigung. Aufgespürt wurden die Steine von den Robotern Spirit und Opportunity, die auf dem Mars unterwegs sind, um Struktur und Zusammensetzung des Planeten genauer zu erforschen.
Quelle: www.wissenschaft-im-dialog.de

   

... warum ein Meter genau ein Meter lang ist?
1791 beschloss die französische Nationalversammlung, ein genau festgelegtes Längenmaß zu schaffen, das für alle gültig sein sollte. Nach einer 1792-98 durchgeführten Erdvermessung sollte der Meter der 10-millionste Teil eines Erdmeridians sein. 1875 unterzeichneten die ersten Staaten die Meterkonvention zur Vervollkommnung und Verbreitung der metrischen Einheiten. Der “Ur-Meter”, den man damals nach der Messung in Paris auf einen Stab geritzt hatte, weicht vom heute gültigen leicht ab. Nach modernsten Messungen ist ein Meter die Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während einer 299 792 458stel Sekunde zurücklegt.
Quelle: www.ingwi.de

   
... dass Schnupfen unser Gedächtnis löscht?
Der Neurowissenschaftler Charles Howe hat in einer Studie nachgewiesen, dass akute Virusinfektionen wie eine Erkältung Schäden im Gehirn verursachen und später zu Gedächtnisproblemen führen können. Picorna-Viren können den Hippocampus schädigen - den Bereich im Gehirn, der für das Sichern von Erinnerungen zuständig ist. Pro Jahr wird ein Mensch durchschnittlich 2-3 Mal infiziert - das summiert sich in einem Menschenleben. Kein Wunder, dass sogar ältere Menschen, die nicht an neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer leiden, Gedächtnisprobleme haben!
Quelle: Welt der Wunder - Ausgabe1/07
   
... dass es eine Ein-Pixel-Kamera gibt?
Verglichen mit normalen Digitalkameras, fängt die Ein-Pixel-Technologie des Ingenieurs Richard Baraniuk von der Rice Universität in Houston Licht aus bisher unentdeckten Teilen des Spektrums ein. Zudem verbraucht sie weniger Energie und weniger Speicherplatz als die Megapixel-Boliden. Der Nachteil: Es gibt momentan weltweit nur eine einzige Ein-Pixel-Kamera. Und es dauert rund fünf Minuten, um en Foto damit zu schiessen ... Bitte lächeln!
Quelle: Welt der Wunder - Ausgabe1/07
   
... was der "Arsch von Paris" ist?
Der sogenannte "Cul de Paris", also der Pariser Hintern, kam erstmals 1870 auf. Es handelt sich dabei um eine bestimmte Art der Tournüre, einer üppigen Rockverzierung, die den Allerwertesten der feinen Damen betonen sollte. Mit Hilfe von Bändern, Drahtgestellen oder Polstern aus Rosshaar wurde der Po in die richtige Form gebracht. Der künstliche Hintern galt als Statussymbol: Je grösser und reicher geschmückt, desto höher die Position in der Gesellschaft. Bis zu 25 cm standen die kunstvollen Gesässverzierungen waagrecht von der Taille nach hinten ab.
Quelle: P.M. Fragen&Antworten - Ausgabe Januar 2007